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Elektrik, Elektronik und Elektrotechnik
Hier erhaltet ihr Hilfe und Tips zu allem mögliche was mit Elektrik / Elektronik / Elektrotechnik zu tun hat, wie z.B. Microcontroller, Schaltbildern, Messen, Löten, Platinenlayout und Bauteilen. Auch Fragen zu Hifi-Komponenten, Video und DVD, TV und Sat-Receiver bzw. dem Innenleben solcher Geräte.

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Alt 17.01.2009, 08:55   #16
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Die Spitze eines 'kleinen' Lötkolbens kann man getrost mit Haushaltspapier reinigen. Nur die Knüveln muß man beiseite bringen ...
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Alt 17.01.2009, 14:57   #17
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Hi,
also elektrisch gesehen, ist das mit dem Wechseln des Lichtschalters Unsinn. Denn durch schalten des Schalters ein/aus ist es völlig unmöglich das sich ein Lichtbogen bildet.
Außer man hat eine Sparschaltung (früher üblich heute verboten). Das heißt, auf einem Wechselschalter sind 230V~, also Phase und N, wenn dann die Kontakte aufgebraucht sind oder zu nahe (Hysterese) sind, gibt es einen Kurzschluss.
Aber ich tippe eher auf billige Glühlampen!
Ich war 30 Jahre Elektriker, aber das wäre mir neu...
phelten
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hackingmad (17.01.2009)
Alt 17.01.2009, 16:23   #18
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Zitat:
Zitat von phelten Beitrag anzeigen
Hi,
Denn durch schalten des Schalters ein/aus ist es völlig unmöglich das sich ein Lichtbogen bildet.
da muss ich dir leider widersprechen. Beim trennen von Lasten durch einen Schalter entstehen immer Lichtbögen. Dies lässt dich auch leider auch nicht so weiters verhindern. Es gibt zwar die Möglichkeit „Löschkammern“ oder Isolationsgase (z.b.SF6) zu verwenden aber minimale Lichtbögen bleiben. In Haushaltsüblichen Schaltern wird darauf aber verzichtet.
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Alt 17.01.2009, 16:38   #19
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Zitat:
Zitat von Blum Beitrag anzeigen
da muss ich dir leider widersprechen. Beim trennen von Lasten durch einen Schalter entstehen immer Lichtbögen. Dies lässt dich auch leider auch nicht so weiters verhindern. Es gibt zwar die Möglichkeit „Löschkammern“ oder Isolationsgase (z.b.SF6) zu verwenden aber minimale Lichtbögen bleiben. In Haushaltsüblichen Schaltern wird darauf aber verzichtet.
Hi,
wir reden hier nicht von Lasttrennschaltern, sondern von einem normalen Lichtschalter...
Und normale Lichtschalter haben nun mal keine Löschkammern...

Ansonsten hast du Recht...

phelten
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Alt 17.01.2009, 16:55   #20
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Zitat:
Zitat von phelten Beitrag anzeigen
Hi,
wir reden hier nicht von Lasttrennschaltern, sondern von einem normalen Lichtschalter...
Und normale Lichtschalter haben nun mal keine Löschkammern...

Ansonsten hast du Recht...

phelten
habe ich doch geschrieben..

In Haushaltsüblichen Schaltern wird darauf aber verzichtet
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Alt 17.01.2009, 17:20   #21
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Klasse, dass es hier soviele Leute gibt, die was vom Strom verstehen! Ich habe zwar mal Elektroniker gelernt, aber mit den Leistungsbetrachtungen habe ich es nicht so. Mich interessiert vor allem, das das Signal, die Infomation, ankommt. Darüber vergesse ich schon mal gerne der Querschnitt des Kabels ;-)


Zitat:
Zitat von Blum Beitrag anzeigen
ich versuche es dir mal zu erklären. Grundsätzlich hast du Recht. Würde man den so genannten Sternpunkt nicht erden (und natürlich keinen Hauptpotenzialausgleich nutzen) würde im ersten Fehlerfall kein Strom zustande kommen. Aber was passiert wenn nicht 1 sondern 2 Fehler vorliegen?
Aaah! Mit 20 Jahren Verspätung, aber das macht Sinn.
Danke !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!


Zitat:
Zitat von Blum Beitrag anzeigen
Diese Netzform gibt es aber trotzdem. Es handelt sich um das so genannte IT-Netz. Dieses findet vor allem in Krankenhäusern Verwendung. Stell dir vor dein Opa oder sonst wer liegt an der Herzlungenmaschine. Plötzlich tritt ein Erdschluss auf. Dann darf ja alles passieren, nur nicht das die Maschine ausgeht. Um den Fehler aber umgehend zu bemerken, wir eine so genannte Isolationsüberwachung eingesetzt. Diese Meldet den Fehler sofort und man hat 30Minunten Zeit den Fehler zu finden oder zu beseitigen. Tritt Zeitgleich ein zweiter Fehler auf erfolgt eine sofortige Abschaltung. Im normalen TN-C-S- Netz erfolgt diese Überwachung durch einen RCD. Sobald ein Erdschluss auftritt ließt ein Fehlerstrom. Sobald dieser einen Wert vom (z.B Badezimmer max. 30mA) überschreitet löst dieser aus. ( maximal 200ms).
Das Prinzip des FI ist mir schon klar - nur dein RCD hat mich verwirrt, aber dann Wikipedia weiß ich nu, dass das dasselbe is ;-)

Die 30mA gelten aber nur im Innenbereich, habe ich mir sagen lassen, draußen sind es nur 10mA, die abhanden kommen dürfen. Gelten die 30mA auch für Feuchtraum (Keller etc.)?



Zitat:
Zitat von Blum Beitrag anzeigen
So ich hoffe deine Frage ist geklärt. Wenn nicht lade ich dich gerne ein dich mal ein dich zu meinen Azubis zu setzen, die quäle ich im Moment auch damit.

Montags und Mittwochs hätte ich Zeit.
Das wäre sicher lustig, denn wir haben zufälligerweise denselben Nachnamen, was für etwas Verwirrung sorgen könnte. Ne, so richtig steht mir da nicht der Kopf nach. Aber Danke für die Einladung.




Dass in einem normalen Schalter ein Lichtbogen entsteht, denke ich, sind wir uns einig.

Der Klassiker ist doch Gas strömt aus und jemand kommt in die Wohnung und macht das Licht an.

Wenn jemand das Gas hat absichtlich ausströmen lassen, nennt man das eine Sprengfalle. :-)




Warum hat der Elektriker wohl den Schalter ausgetauscht, obwohl wir uns alle einig sind, dass dieser wohl als Fehlerquelle nicht in Frage kommt?

Na ja, irgendwas musste er ja austauschen! Hätte er etwa zugeben sollen, dass er es auch nicht weiß.

Beim Arzt kriegt man auch immer ne Diagnose.
Der gibt auch nicht zu, dass es es nicht weiß, denn sonst hielt man ihn ja für inkompetent. :-)

Geändert von hackingmad (17.01.2009 um 17:24 Uhr)
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Alt 17.01.2009, 17:36   #22
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Zitat:
Zitat von phelten Beitrag anzeigen
Hi,

Außer man hat eine Sparschaltung (früher üblich heute verboten). Das heißt, auf einem Wechselschalter sind 230V~, also Phase und N, wenn dann die Kontakte aufgebraucht sind oder zu nahe (Hysterese) sind, gibt es einen Kurzschluss.
Kannst du mir die Sparschaltung mal erklären?

Du weißt ja, man trifft in alten Häusern immer die lustigsten Sachen. Was da alles so zusammengeklemmt wurde, wenn das Haus mal ein paar Jahrzehnte alt ist und immer mal wieder umgebaut wurde.
Die schönen Kabel mit den Farben rot, grau und schwarz sind dir ja sich auch öfters untergekommen.


Letztens hatte ich einen Motor mit220V made in China und die Phase war ROT.
"ROFL"

Geändert von hackingmad (17.01.2009 um 17:39 Uhr)
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Alt 17.01.2009, 17:39   #23
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Alt 17.01.2009, 17:45   #24
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Zitat:
Zitat von hackingmad Beitrag anzeigen
Das Prinzip des FI ist mir schon klar - nur dein RCD hat mich verwirrt, aber dann Wikipedia weiß ich nu, dass das dasselbe is ;-)

Die 30mA gelten aber nur im Innenbereich, habe ich mir sagen lassen, draußen sind es nur 10mA, die abhanden kommen dürfen. Gelten die 30mA auch für Feuchtraum (Keller etc.)?
mit 10mA wäre mir neu.. Egal wo, die neue VDE 0100 sagt alle Steckdosenkreise. Es wird gar nicht mehr unterschieden wo diese sind. Die 10mA halte ich gerade für den Außenbereich nicht für realisierbar. 10mA wären ja der oberste Grenzwert, sodass er bei ca. 7mA auslösen würde. Das ist nicht viel. Wenn du eine schlechte Leitung erwischt hast du das es ja fast schon als "Kriechstrom!
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Alt 17.01.2009, 17:57   #25
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Meine Eltern wollten Ihr Gartenhäuschen mit Strom versorgen. Da ich keine Zeit hatte, die gesamte Installation mit allem drum und dran durchzuführen, hat das ein Elektromeister gemacht und dieser hat mir das so erklärt.

Da ich aber gerade zu Besuch war, als der Meister auch da war, hatte ihn gebeten, den Fi nicht in die "Lagerhalle" zu setzen, wo er den Strom für das Gartenhäusschen abnehmen wollte, sondern ihn in den Verteilerkasten, der auch die "Lagerhalle" versorgt. Er hat das ablehnt und meinte, das dürfe er nicht, da die "Lagerhalle" mit 30mA FI gesichert werden müsse, das Gartenhäusschen aber mit 10mA.
Und tatsächlich hat er einen Fi mit 10mA verbaut.

Das Gartenhäusschen hängt übrigens an einem Erdkabel.
Vielleicht is das der Knackpunkt.
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Alt 17.01.2009, 18:03   #26
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Laut Wikipedia ist die Sparschaltung erlaubt.
Nur die Hamburger Schaltung ist verboten.

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Trotzdem, gut zu wissen, dass es Alternativen gibt.
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Alt 18.01.2009, 11:27   #27
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Um noch mal auf die Schalter zurückzukommen...
Das ein Lichtbogen beim Ein- und Ausschalten von Inneraumbeleuchtungen bei haushaltsüblichen Schaltern entstehen kann sehe ich jedesmal, wenn ich das Licht im Keller einschalte. Da blitzt es nämlich kurz im Schaltergehäuse, was man im Dunkeln gut sehen kann.
Ist allerdings auch eine alte Leuchtstofflampe mit Drossel dran angeschlossen und keine Glühbirne. Bei Glühbirnen sieht die Sache schon wieder anders aus.

Das mit dem FI / RCD scheint sich auch alle paar Jahre zu ändern.
Unser Ferienhaus war zuerst komplett über einen FI mit 30 mA abgesichert. Da der aber ab und zu nicht nachvollziehbar ausgelöst hat, hat der Elektriker vor Ort den so angeklemmt, dass nur noch das Bad am FI hängt. Der Rest des Hauses müsse laut Elektriker nicht mehr am FI hängen.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn man die Ursache beseitigt hätte, und nicht das Symtom.
Evtl. habe ich den Fehler aber inzwischen auch schon beseitigt. Ich habe nämlich ein Kabel ersetzt, welches wohl bei der Verkabelung des Hauses wohl gequetscht wurde und nun in Abhängigkeit von Temperatur, Hausbewegungen oder was auch immer einen Kabelbruch hatte. Außerdem gab es noch eine Steckdose im Haus, wo jemand Phase und Erdleiter vertauscht hatte, weil an der falschen Stelle gespart worden war (da hat ein 5-adriges Kabel hingehört). Das ist mir aber erst aufgefallen, als ich an der Dose einen gewischt bekommen habe. Wenn ich mich recht erinnere war die 3-fach Dose nachträglich installiert worden und es waren Phase und Null richtig dran, nur auf dem Erdleiter war ebenfalls Phase, da das Kabel an einer Steckdosen-Wechselschalter Kombination hing und das Erdleiterkabel zweckentfremdet worden war. Farblich war folglich alles richtig nur halt in der Funktion nicht.
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Alt 18.01.2009, 14:34   #28
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Zitat:
Zitat von hackingmad Beitrag anzeigen
Laut Wikipedia ist die Sparschaltung erlaubt.
Nur die Hamburger Schaltung ist verboten.

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Trotzdem, gut zu wissen, dass es Alternativen gibt.
Hi,
dass mag richtig sein...
Hamburger Schaltung, den Ausdruck wird wenig im Handwerk gebraucht.
Aber es ist korrekt was du schreibst. Es ist wohl aber zu beachten was die UVV, VDE und der örtliche Stromversorger (RWE, Stadtwerke usw.) dazu sagt, bzw. vorschreibt. Denn nicht überall sind solche Schaltungen zulässig.

phelten
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Alt 18.01.2009, 14:44   #29
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Zitat:
Zitat von Gunther Beitrag anzeigen
Um noch mal auf die Schalter zurückzukommen...
Das ein Lichtbogen beim Ein- und Ausschalten von Inneraumbeleuchtungen bei haushaltsüblichen Schaltern entstehen kann sehe ich jedesmal, wenn ich das Licht im Keller einschalte. Da blitzt es nämlich kurz im Schaltergehäuse, was man im Dunkeln gut sehen kann.
Ist allerdings auch eine alte Leuchtstofflampe mit Drossel dran angeschlossen und keine Glühbirne. Bei Glühbirnen sieht die Sache schon wieder anders aus.

Das mit dem FI / RCD scheint sich auch alle paar Jahre zu ändern.
Unser Ferienhaus war zuerst komplett über einen FI mit 30 mA abgesichert. Da der aber ab und zu nicht nachvollziehbar ausgelöst hat, hat der Elektriker vor Ort den so angeklemmt, dass nur noch das Bad am FI hängt. Der Rest des Hauses müsse laut Elektriker nicht mehr am FI hängen.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn man die Ursache beseitigt hätte, und nicht das Symtom.
Evtl. habe ich den Fehler aber inzwischen auch schon beseitigt. Ich habe nämlich ein Kabel ersetzt, welches wohl bei der Verkabelung des Hauses wohl gequetscht wurde und nun in Abhängigkeit von Temperatur, Hausbewegungen oder was auch immer einen Kabelbruch hatte. Außerdem gab es noch eine Steckdose im Haus, wo jemand Phase und Erdleiter vertauscht hatte, weil an der falschen Stelle gespart worden war (da hat ein 5-adriges Kabel hingehört). Das ist mir aber erst aufgefallen, als ich an der Dose einen gewischt bekommen habe. Wenn ich mich recht erinnere war die 3-fach Dose nachträglich installiert worden und es waren Phase und Null richtig dran, nur auf dem Erdleiter war ebenfalls Phase, da das Kabel an einer Steckdosen-Wechselschalter Kombination hing und das Erdleiterkabel zweckentfremdet worden war. Farblich war folglich alles richtig nur halt in der Funktion nicht.
Hi Gunter,
hast wohl richtig gehandelt und die defekten Teile ausgewechselt. Nur der Elektriker hat falsch gehandelt.
Denn man muss sich erst mal bei seinem E-Meister, Stadtwerke oder RWE, erkundigen ob es überhaupt zulässig ist, einen schon eingebauten FI (Fehlerstrom) teilweise außer Kraft zu setzen. Denn manche Stromversorger schreiben dringend FI Schaltungen vor! Er hat damit zwar den Fehler beseitigt, aber nicht behoben! Um Fehler zu finden gib es spezielle Geräte z.B. Kurbelinduktoren (ältere Geräte oder elektronische Geräte).
Mit diesem Gerät kann man durch Spannungen von 500V - 5000V Fehler im Kabelnetz feststellen (ich hab es etwas einfach ausgedrückt). Ein guter Elektriker kann das...
Und Wikipedia ist eine Art Lexika und keine VDE!

phelten

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Alt 18.01.2009, 16:48   #30
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Zitat:
Zitat von phelten Beitrag anzeigen
Hi Gunter,
hast wohl richtig gehandelt und die defekten Teile ausgewechselt. Nur der Elektriker hat falsch gehandelt.
Denn man muss sich erst mal bei seinem E-Meister, Stadtwerke oder RWE, erkundigen ob es überhaupt zulässig ist, einen schon eingebauten FI (Fehlerstrom) teilweise außer Kraft zu setzen. Denn manche Stromversorger schreiben dringend FI Schaltungen vor! Er hat damit zwar den Fehler beseitigt, aber nicht behoben! Um Fehler zu finden gib es spezielle Geräte z.B. Kurbelinduktoren (ältere Geräte oder elektronische Geräte).
Mit diesem Gerät kann man durch Spannungen von 500V - 5000V Fehler im Kabelnetz feststellen (ich hab es etwas einfach ausgedrückt). Ein guter Elektriker kann das..
phelten
die VDE ist das höchste Werk überhaupt. Diese Vorschriften können durch keinen Außerkraft gesetzt werden. Höhere Maßnahmen für den Schutz sind immer zulässig. In Altanlagen sind RCD´s keine Pflicht. Es besteht nur die Pflicht für das Badezimmer und für den Außenbereicht. 2007 ist diese überarbeitet worden, nur ist es für alle Steckdosenkreise pflicht.
Jeder Elektriker muss diese Messungen durchführen können, ähnlich wie RCD-Messung, Schleifenimpedanz, Niederohmigkeit etc. Wie soll er sonst eine Installation überprüfen können (Erstinbetriebnahme)?
@Gunther: Ich halte es auch für sehr Unklug einfach den RCD auszubauen und nur noch für das Badezimmer zu nutzen.
Begründung: wenn der RCD auslöst gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens dein RCD ist fehlerhaft oder die wahrscheinlichere Variante, es liegt ein Fehler vor. Ich Tippe auf einen Isolationsfehler. Was ist denn jetzt wenn der Fehler nicht beseitigt wurde? Die Gefahr dass dann irgendwann mal etwas Schlimmeres passiert ist sehr wahrscheinlich. In diesem Moment möchte ich nicht der jenige sein der den RCD ausgebaut hat. Wir reden hier nicht über Wasser wo bei einer Undichtigkeit jemand nasse Füße bekommnen kann, sondern über Strom wo im schlechtesten Fall Menschenleben darunter leiden.
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